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Foto Katharina Slanina: Olaf Krostitz
Anja Mayer, Katharina Slanina
Anja Mayer, Katharina Slanina

Pressemitteilung

Corona: Notlagen müssen begrenzt werden

Die Corona-Pandemie hat in kürzester Zeit zu massiven Einschnitten in den Alltag und das öffentliche Leben geführt. Diese Einschnitte treffen die Menschen je nach Lebenslage jedoch sehr unterschiedlich. Deshalb muss vor allem für die Schwächsten in der Gesellschaft ein Schutzschirm gespannt werden, meinen die Landesvorsitzenden der LINKEN, Anja Mayer und Katharina Slanina:

"Die größten Leistungen in der Bekämpfung des Corona-Virus bringen zu einem großen Teil Berufsgruppen mit niedrigen Einkommen. Arzthelfer*innen, Pflegekräfte, die Beschäftigten im Einzelhandel – sie sorgen dafür, dass das Leben weiterläuft und die Versorgung sichergestellt ist. Gleichzeitig tragen sie durch hundertfachen täglichen Kontakt mit uns das höchste Risiko. Deshalb fordert DIE LINKE einen steuerfreien Pandemie-Zuschlag von 500 Euro monatlich für diejenigen, auf deren Schultern diese Last getragen wird", sagte Anja Mayer.

"Bund und Länder haben umfangreiche Hilfsprogramme aufgelegt. Ein wichtiger Schritt, aber er geht an vielen Punkten nicht weit genug. Es genügt nicht, nur Wohnungskündigungen auszuschließen – auch die Sperrung von Energie- oder Wasserlieferungen, Telefon- und Internetanschlüssen wegen unbezahlter Rechnungen müssen in dieser Zeit ausgeschlossen werden. Denn wenn echte Kontakte minimiert werden müssen, dürfen wir unter keinen Umständen auch noch die technischen Möglichkeiten des sozialen Miteinanders beschneiden. Das ist ein schlichtes Gebot der Menschlichkeit!", ergänzte Katharina Slanina.

DIE LINKE wird sich deshalb auch weiter konsequent dafür stark machen, dass niemand in dieser Krise alleingelassen wird!

 


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